Wie setzt man das lokale Windows Passwort mit Ubuntu zurück?

Wie setzt man das lokale Windows Passwort zurück?

Das Zurücksetzten des lokalen Windows Passwortes ist sehr einfach.

Dafür brauchen wir ein bootbares Ubuntu System (z.B. auf USB oder auf CD) und das Programm chntpw. (Internetverbindung erforderlich!)


Hier die Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Starten des Ubuntu Systems vom bootbaren Medium (USB oder CD)

Hier sollte vorher im BIOS die Bootreihenfolge eingestellt werden. Entweder CD oder USB als erstes startbares Medium.

Hinweis: In der Live-Sitzung wird Ubuntu ausgeführt, ohne es zu installieren!

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Maximale empfangbare Mailgröße bei Providern prüfen

Wie man große Dateien am besten verschicken kann, hatte ich schon im Blogeintrag split - der Dateispalter beschrieben.

Es ist aber auch gut zu wissen, wie groß denn nun eine E-Mail an den Empfänger bzw. Provider sein darf.

Um dies herauszufinden, nutze ich das Skript checkmailsize.sh.

checkmailsize.sh

#!/bin/sh## checkmailsize.sh - prüft die zugelassen Maximalgröße von Nachrichten#                    für die als Argument übergebene Domain#dom="$1" # z.B. googlemail.com oder 1und1.de

(sleep 1; echo "EHLO abc"; echo "QUIT") |\     nc $(host -t mx $dom | head -1 | sed 's/^.*

Check bei Gmail

beezleboter:~# ./checkmailsize.sh gmail.com250-SIZE 35651584

Bei Googlemail lassen sich brutto maximal 34 MByte an Daten empfangen. Das ist ja nicht schlecht, aber wenn ich über Googlemail selber große E-Mails verschicken will, dann darf der Anhang nur 25 MByte groß sein. Da hat Googlemail eine Begrenzung eingebaut. 

Check bei 1und1

beezleboter:~# ./checkmailsize.sh 1und1.de 250-SIZE 52428800

Hier dürfen sogar brutto maximal 50 MByte an Daten empfangen werden.

Jetzt dürfte dem Verschicken großer E-Mails ja nichts mehr im Wege stehen, außer das der Posteingang beim Empfänger voll ist. 

Quelle:

Linux Magazin 10/10



cron-apt - automatische Sicherheitsupdates

Nicht immer ist es möglich alle Server mit den nötigsten Sicherheitsupdates zu versehen. Zum Beispiel, wenn man im Urlaub ist und keinen Internetzugang hat.

Damit meine Server auch während meiner Abwesenheit mit Sicherheitsupdates versorgt werden, habe ich das Programm cron-apt auf all meinen Servern installiert.

Cron-apt kann automatisch Sicherheitsupdates herunterladen und diese auch gleich installieren. 

Bevor das nun automatisiert laufen kann, muss noch etwas Vorarbeit geleistet werden.

Ich habe mir eine extra security.sources.list unter /etc/apt/ erstellt, die nur die Quellen von security.debian.org enthält.

deb http://security.debian.org/ lenny/updates main contrib non-free 
deb-src http://security.debian.org/ lenny/updates main contrib non-free
Jetzt wird das Programm installiert:
apt-get install cron-apt

Nun muss die config Datei von cron-apt angepasst werden.

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Festplatte voll

Jetzt hat es meinen vServer auch mal erwischt. Ich wollte gestern Abend meinen Blog aufrufen, aber nichts passierte im Firefox. Die Seite war nicht zu erreichen.

Also war jetzt Fehlersuche angesagt. Per ssh auf den vServer eingeloggt und schnell das Dateisystem mit df -h überprüft. Die Option -h zeigt mir die Ausgabe von Größen in menschenlesbarem Format (z.B. 1K 234M 2G).

vps832469665:~# df -h Dateisystem           Größe Benut  Verf  Ben% Eingehängt auf/dev/vzfs                  11G    11G  1,6M  100% /

Ok, das Problem ist gefunden. Die Festplatte ist voll.

Um jetzt herauszufinden, welche Datei für das Chaos zuständig ist, gebe ich folgendes in die Konsole ein:

vps832469665:~# ls -lahS $(find / -type f -size +10000k)-rw-rw-r-- 1 ossec    ossec    7,2G 12. Aug 22:16 /var/ossec/logs/ossec.log

Hier eine kurze Erklärung des Kommandos.

Ich nutze hier die einzelnen Kommandos ls und find. Das Kommando ls zeigt mir den Verzeichnisinhalt an, wobei ich die Darstellung der Ausgabe mit verschiedenen Optionen beeinflussen kann.

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Key importieren

Um Programme zu installieren, die nicht in den Standardquellen vorhanden sind, ist es meist notwendig eine neue Drittquelle in der sources.list einzutragen. Damit diese auch vertrauenswürdig ist, braucht man einen Key der ebenfalls hinzugefügt werden muss.

Ich habe mir zum Beispiel die Quelle für den Opera-Browser eingetragen.

Wenn ich nun aber Synaptic aktualisiere, erscheint folgende Meldung.

Also fehlt mir der Key der Quelle.

Mit folgendem Befehl trage ich den passenden Key ein.

marc@mubuntu:~$ sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver \keyserver.ubuntu.com F9A2F76A9D1A0061[sudo] password for marc: Executing: gpg --ignore-time-conflict --no-options --no-default-keyring --secret-keyring \/etc/apt/secring.gpg --trustdb-name /etc/apt/trustdb.gpg --keyring /etc/apt/trusted.gpg \--primary-keyring /etc/apt/trusted.gpg --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com \ F9A2F76A9D1A0061gpg: Schlüssel 9D1A0061 von hkp Server keyserver.ubuntu.com anforderngpg: Schlüssel 9D1A0061: Öffentlicher Schlüssel "Opera Software Archive Automatic Signing \ Key 2010 <packager@opera.com>" importiertgpg: kein uneingeschränkt vertrauenswürdiger Schlüssel 0811214C gefundengpg: Anzahl insgesamt bearbeiteter Schlüssel: 1gpg: importiert: 1

Jetzt funktioniert die Aktualisierung der Paketquellen und ich kann Opera installieren.



Ubuntu Passwort vergessen? - Das Passwort einfach wieder herstellen

Es kommt ja schon mal vor, dass Benutzer an ihrem heimischen PC ihr Passwort vergessen. Entweder war es zu kompliziert oder die Benutzer haben zu viele Passwörter und können sich daran nicht mehr erinnern.  

Unter Ubuntu ist das Zurücksetzen des Passwortes recht einfach. Ubuntu bringt schon alles dafür mit.

Wenn der PC gestartet wird, muss der Wiederherstellungs-Modus (Recovery Modus) im Grub Menü ausgewählt werden. Um in das Grub Menü zu gelangen, muss ab Karmic Koala die Esc-Taste und die Shift-Taste (festhalten!) gedrückt werden. In einem Dual-Boot System reicht es einfach die Esc-Taste zu drücken.

Danach erscheint eine kleine Auswahl der verfügbaren Kernel.

Hier wird dann root – Zur root-Befehlszeile (Shell) wechseln ausgewählt. Falls der richtige Benutzername (z.B. lmueller oder muellerl) dem Benutzer auch entfallen sein sollte, was ich aus Erfahrung als Sysadmin bestätigen kann, so kann dieses mit dem folgenden Befehl herausgefunden werden.

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